Lasermuschelkaustik

Durch die Einführung des Lasers in die Medizin haben sich in den letzten Jahren Operationsmethoden entwickelt, die, ohne den Patienten stark zu belasten, eine erhebliche Verbesserung der genannten Beschwerden bewirken.

Lasermuschelkaustik

Hier geht es um die Verkleinerung der Nasenschwellkörper (Nasenmuscheln), wodurch eine bessere Nasenatmung erzielt wird. Dabei wird mit dem Laser das Schwellgewebe der Nasenmuscheln partiell erhitzt. Das so behandelte Gewebe wird im Laufe einiger Wochen bis Monate narbig umgebaut, so dass die Nasenmuscheln weniger stark auftreiben können. Der Effekt ist eine am Tag und in der Nacht verbesserte Nasenatmung bei gleichzeitig verringerter Mundatmung, und die Nase kann ihre Funktion wieder aufnehmen. Das führt zu einer Regenerierung der Mundschleimhaut und kann z.B. Halskratzen, Kloßgefühl und auch das störende Schnarchen schon erheblich reduzieren.

 

Bei der Muschelkaustik

werden der untere und mittlere Nasenschwellkörper beider Nasenseiten entlang der gestrichelten Linie mit dem Laser verödet. Das führt im Laufe der Wundheilung zu einer Vernarbung des Schwellgewebes, so dass ein übermäßiges Anschwellen der Nasenmuscheln nicht mehr möglich ist und die Nasenatmung freier wird.

Diese Methode hat den großen Vorteil, dass sie in örtlicher Betäubung durchgeführt werde kann und kein Krankenhausaufent­halt nötig ist. Eine kurze Erholungsphase von maximal zwei Tagen im Anschluss an die Operation kann manchmal notwendig werden. Im Allgemeinen besteht aber kein großes Krankheitsgefühl, so dass sogar Sport unter leichter Belastung bald wieder möglich ist. Auf alle Fälle ist jedoch 2-3x wöchentlich eine Kontrolle über einen Zeitraum von 10-14 Tagen durch den HNO-Arzt nötig, um eine ordentliche Wundheilung zu gewährleisten.

Lesen Sie hier mehr über die Nasenmuschelverkleinerung OP